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Weihnachtsmarkt auf „deutschem“ Boden in Kasachstan
Am 6. Dezember „reisten“ die Einwohner Kasachstans für drei Stunden nach Deutschland und konnten erleben, wie ein echter Weihnachtsmarkt aussieht. Wer denkt, dass dies unmöglich sei, irrt sich. Diese Möglichkeit wurde vom Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Almaty geschaffen. Gemeinsam mit Partnern organisierte das Generalkonsulat auf seinem Gelände einen Weihnachtsmarkt, der in dieser Form zuvor noch nie stattgefunden hatte.
Der Weihnachtsmarkt stand allen offen, von den Kleinsten bis zu den Ältesten, und der Eintritt betrug lediglich 1000 Tenge. Für Kinder unter 18 Jahren war der Eintritt kostenlos. Nach dem Anstehen in einer langen Warteschlange begaben sich die Besucher zu den acht Zelten, die im Innenhof des Konsulats aufgestellt waren. Genau hier begann die eigentliche Magie.
Der bekannte deutsche Pub Paulaner in Almaty verwöhnte die Gäste mit duftendem Glühwein, Brezeln und echtem deutschem Bier. Die Deutsch-Kasachische Universität und das Goethe-Institut bereiteten gemeinsam süßes Gebäck nach deutschen Rezepten zu. Die Gäste zeigten sich begeistert. Der Internationale Frauenclub bot hausgemachte Süßigkeiten und schöne Spielzeuge an, während die Delegation der Deutschen Wirtschaft in Zentralasien (AHK) und der Verband VDW einen Workshop zur Herstellung von Kerzen aus Naturwachs durchführten.
Für die bereits durchgefrorenen Besucher verteilte das Generalkonsulat von Ungarn heißen Kaffee, Schokolade und Gebäck. Zudem wurden dort verschiedene Produkte im ungarischen Stil verkauft, darunter Geschirr, Broschen und dekorative Accessoires. Der Weihnachtsmarkt zog eine große Zahl von Besuchern an. Schülerinnen und Schüler der ukrainischen Schule „Halaida“ traten nicht nur auf der Bühne auf, sondern boten auch Souvenirs im ukrainischen Nationalstil an.
Während der feierlichen Eröffnung erklärte Generalkonsul Herr Kiesler, dass alle Einnahmen einem Wohltätigkeitsfonds zugutekommen werden. Die Schauspieler des Deutschen Theaters schlüpften in die Rollen von Figuren aus Wintermärchen und verliehen der Atmosphäre eine leichte Mystik. Das Generalkonsulat Deutschlands selbst bot den Gästen gebratene Würstchen, Glühwein und den berühmten Stollen an. Dass Herr Kiesler gemeinsam mit den Kindern mitsang und mittanzte, zeigte den Diplomaten von anderer Seite.
In Almaty wird es früh dunkel. Mit Einbruch des Abends gingen die Lichter an und tauchten die Umgebung in eine besondere, gemütliche Atmosphäre. In seiner Rede dankte Herr Kiesler den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Konsulats und betonte, dass eine Veranstaltung dieser Art ohne ihre Unterstützung nicht möglich gewesen wäre. Im Kasachischen gibt es das Sprichwort „Жұмыла көтерген жүк жеңіл“, was so viel bedeutet wie „Eine gemeinsam getragene Last ist leichter“. Dass anstelle der prognostizierten 300 Gäste insgesamt 868 Personen erschienen, tat dem geplanten Programmablauf keinen Abbruch.
Das große Interesse am Weihnachtsmarkt hat die Vorfreude auf das kommende Jahr noch verstärkt. In diesem Sinne: Bis zum Wiedersehen auf dem Weihnachtsmarkt 2026!