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Aufnahme in der Bundesrepublik als Spätaussiedler

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Das Bild zeigt die Karte von Deutschland in den Farben Schwarz-Rot-Gelb.
Deutschland © Colourbox

Bevor Sie einen Antrag auf Erhalt eines nationalen Visums zur Einreise als Spätaussiedler, Abkömmling, Ehegatte oder Familienangehöriger eines Spätaussiedlers stellen können, benötigen Sie einen Aufnahmebescheid des Bundesverwaltungsamtes (BVA).

Den Antrag auf Ausstellung dieses Aufnahmebescheids richten Sie bitte direkt an das BVA. Das BVA prüft im Aufnahmeverfahren, ob Sie die gesetzlichen Grundlagen zur Aufnahme als Spätaussiedler/Familienangehöriger eines Spätaussiedlers erfüllen und entscheidet über Ihren Antrag.  Im Falle einer positiven Entscheidung erteilt das BVA den Aufnahmebescheid. 

Sämtliche Informationen zum Aufnahmeverfahren finden Sie auf der Webseite des BVA

Haben Sie den Aufnahmebescheid erhalten, benötigen Sie für die erste Einreise in die Bundesrepublik Deutschland ein nationales Visum.

Das nationale Visum für Spätaussiedler und ihre Familien wird für die ersten 90 Tage des Aufenthaltes erteilt und ermöglicht eine Einreise.

Nach erfolgter Einreise ist die Registrierung in der Erstaufnahmeeinrichtung des Bundesverwaltungsamtes in Friedland erforderlich.

Sobald Ihnen der Aufnahmebescheid des BVA im Original vorliegt und Sie dauerhaft ausreisen wollen, beginnen Sie mit der Vorbereitung Ihres Antrags.

Bereiten Sie Ihren Antrag in den folgenden  Schritten vor:

Antragsformular

Füllen Sie  das Antragsformular aus und unterschreiben Sie es an der dafür vorgesehenen Stelle. Antragsformulare minderjähriger Kinder müssen von allen Sorgeberechtigten unterschrieben sein.   

Antragsbegründende Unterlagen

Stellen Sie  die begleitenden Antragsunterlagen gemäß unserem Merkblatt zusammen. Achten Sie auf Vollständigkeit. Unvollständige Unterlagen führen zu einer Verzögerung der Antragsbearbeitung.

Terminbuchung

Buchen Sie einen Termin, um Ihren Antrag einzureichen. Termine für die  Beantragung eines Visums zur Einreise als Spätaussiedler können Sie  ausschließlich über  die Webseite der Botschaft oder des Generalkonsulats buchen. Dabei ist ausschlaggebend, ob Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Amtsbezirk der Botschaft Astana oder des Generalkonsulates Almaty haben. Eine Übersicht der Amtsbezirke finden Sie hier.

Botschaft Astana

Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Konsularbezirk der Botschaft in Astana haben,  buchen Sie einen Termin bei der Botschaft.  

Die Buchung können Sie oder eine Person Ihres Vertrauens jederzeit und kostenfrei vornehmen.  Bitte vergessen Sie nicht, für jeden Mitreisenden (auch minderjährige Kinder) einen Termin zu vereinbaren.                                                                         

Generalkonsulat Almaty

Wenn Sie Ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Konsularbezirk des Generalkonsulates in Almaty haben, buchen Sie einen Termin beim Generalkonsulat.

Die Buchung können Sie oder eine Person Ihres Vertrauens jederzeit und kostenfrei vornehmen. Bitte vergessen Sie nicht, für jeden Mitreisenden (auch minderjährige Kinder) einen Termin zu vereinbaren.

Vorsprache und Antragstellung

Um Ihren Antrag zu stellen, erscheinen Sie bitte persönlich zu Ihrem vereinbarten Termin bei der deutschen Auslandsvertretung. Die Auslandsvertretung nimmt Ihre vollständigen Antragsunterlagen entgegen und erfasst Ihr Lichtbild und Ihre Fingerabdrücke. Die persönliche Vorsprache ist in jedem Fall erforderlich, auch bei minderjährigen Kindern.

Bearbeitung Ihres Antrags

Die für Sie zuständige Auslandsvertretung prüft und entscheidet über Ihren Antrag. In der Regel dauert die Bearbeitung Ihres Antrags zehn Arbeitstage. Sind Ihre Unterlagen unvollständig, wird sich die Bearbeitung verzögern.

Auch die Vorlage eines alten Aufnahmebescheids kann zur Verzögerung der Bearbeitung führen.

Wichtig: Bereits gekaufte Flugtickets sind kein Grund für eine schnellere Bearbeitung Ihres Antrags. Die Botschaft rät deshalb kategorisch davon ab, Flugtickets zu kaufen, bevor Sie Ihren Pass mit erteiltem Visum erhalten haben.

Visumerteilung

Für die dauerhafte Ausreise als Spätaussiedler verlangen die kasachischen Grenzbehörden eine Ausreisegenehmigung „zur ständigen Wohnsitznahme“, die Sie vorab bei der kasachischen Migrationspolizei beantragen müssen. 

Sie benötigen außerdem eine Reiserkankenversicherung (gültig für alle Schengenstaaten mit einer Mindestdeckung von 30 000 Eur und einer Gültigkeitsdauer von 1 Monat) 

Sobald die Voraussetzungen für die Erteilung des Visums vorliegen, wird sich die Auslandsvertretung mit Ihnen in Verbindung setzen und Sie auffordern, die kasachische Ausreisegenehmigung zu beantragen und die Reisekrankenversicherung abzuschließen.

Falls Sie für die Erteilung der Ausreisegenehmigung eine UMP-Bescheinigung benötigen, wird Ihnen die Auslandsvertretung diese gegen eine Gebühr von 25 Euro (zahlbar in KZT zum aktuellen Wechselkurs) erteilen.

Sobald Ihnen die oben genannten Unterlagen vorliegen, können Sie das Original Ihres Passes, das Original + eine Kopie der Ausreisegenehmigung und das Original + eine Kopie der Reisekrankenversicherung bei der Auslandsvertretung einreichen.

Nach Vorlage dieser Unterlagen dauert die Erteilung des Visums ca. drei Arbeitstage.

Das Einreichen der Unterlagen und das Abholen des Passes mit Visum ist ohne vorherige Terminvereinbarung zu den folgenden Zeiten möglich.

in Astana: montags bis donnerstags von 13.00 – 14.00 Uhr, Freitag 12:00-13:00 Uhr

in Almaty: montags bis donnerstags von 13:00 – 14:00 Uhr

Wichtig: Bereits gekaufte Flugtickets sind kein Grund für eine schnellere Bearbeitung Ihres Antrags. Die Botschaft rät deshalb kategorisch davon ab, Flugtickets zu kaufen, bevor Sie Ihren Pass mit erteiltem Visum erhalten haben.

Prüfung des Visumetiketts

Sobald Sie Ihren Pass mit Visum erhalten haben, prüfen Sie die Angaben im Visumetikett. Insbesondere prüfen Sie bitte Ihr Lichtbild, die Schreibweise Ihres Namens, Beginn und Ende der Gültigkeit des Visums, die Anzahl der erlaubten Einreisen und die Anzahl der Tage des Visums.

Wenn Sie in Ihrem Visumetikett einen Fehler entdecken, teilen Sie das bitte unverzüglich  der Auslandsvertretung mit, die das Visum ausgestellt hat.

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